Música Nordestina: Clã Brasil

18. Oktober 2009

Soll man die sympatische Familienband Clã Brasil als Geheimtipp bezeichnen? Der Tipp nützt einem zunächst nicht viel, weil sie außerhalb von Brasiliens Nordosten noch selten zu hören sind. Es sei denn, man entschließt sich, sie zu einem Konzert einzuladen. So hat es das Haus der Kulturen der Welt in Berlin in diesem Sommer getan (Reihe Wassermusik). Hier die weibliche Sektion vor dem Haus der Kulturen…, früher Kongresshalle.

Aufmerksam wurde man auf Badu, seine Frau und die drei Töchter im Staat Paraíba vor acht Jahren. Sie präsentierten die Klassiker von Luis Gonzaga, Jackson do Pandeiro und Antônio Barros in frischestem Outfit. Maestro Chiquito und seine Tochter gesellten sich dazu. Sie haben den Umgang mit ihren Instrumenten gründlich gelernt und studiert, und der für den Forró so entscheidende Antrieb, das virtuose Spiel auf der Sanfona (Akkordeon) ist erste Klasse.

Für diesen Herbst sollen zwar Anfragen aus Europa vorliegen, aber es sind noch keine Termine zu finden. Also zunächst ein Link zu Sebastiana, wie oft im Forró, sich wiederholende Textpassagen und Wortspielereien, hier im bekannten Lied von Rosil Cavalcanti.

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