Koh Samui, Monogaga, Massarandupió

10. September 2012

Der Reiz dieser Orte liegt in der unendlichen Bewegung des Meeres und in der Besonderheit des Stückes Festland, an dem wir gern sind – ungestört. Ziemlich ungestört war man auf Koh Samui, vor der Küste Thailands, noch 1980. Oder 1975, Monogaga heißt diese Bucht in Côte d’Ivoire, Westafrika, die man erst nach stundenlanger Fahrt durch den Urwald erreichte – wenn sie überhaupt jemand kannte.

2012 nun, bei schlechtem Wetter und im brasilianischen Winter, ist Massarandupió eine abgelegene Stelle an der Costa dos Coqueiros im Staat Bahia, an der man sich gut zurücklehnen kann, neue Pläne entwerfen.

Unendlich auch die Musik des alten Gitarristen ohne Zähne, sie lenkt genau so wenig ab, wie das Rauschen der Wellen, die Melodien könnten vor langer Zeit aus Portugal, aus Polen oder Ungarn gekommen sein. Das Pandeiro, das sich hin und wieder einmischt, erinnert, dass wir in Brasilien sind.

Imbassaí, 30 Kilometer vorher, ist wieder unser Schluss, unser Neuanfang. Mal sehen, nein, mal angehen, was jetzt kommt! Im Jerimum, Treffpunkt an der Ecke, wenn Lifemusik, garantiert gut. Letzten Freitag Belpa Mariani, alle waren da, auch das TV, wir waren am Strand. Dann Salvador Aeroporto, am Laden Planeta Bahia kommt man nicht vorbei. Du willst keine Halskette? Nein, ich will kein Shirt! Aber auf dem Bildschirm läuft Babado Novo, auch ohne Cláudia Leitte witzige Axé Musik.

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