Expresso 25 auf Deutschlandtournee

8. Januar 2010

Vor drei Jahren war Chor Expresso 25 das erste Mal in Deutschland und wurde vom Publikum herzlich aufgenommen. Inzwischen waren sie bei einer größeren Firma im Studio und haben für ihr neues Programm interessante Arbeit geleistet. Fein koordinierter Klang von 40 Stimmen. Harmonisch und anregend eingewebte Perkussion, von einer Rhythmusgruppe und von den Sängern selbst. Standort ist Porto Alegre im Süden Brasiliens. Pablo Trinidade, aus Montevideo zugewandert, ist der vor Energie sprühende Dirigent, Arrangeur und Komponist. Programm ist die Musica Popular Brasilera (MPB), die, kurz gesagt, für anspruchsvolle und kritische Moderne steht.

Beginnen werden die Musiker in Stuttgart, am Samstag, 16. Januar, 19.30 h im Mozartsaal der Liederhalle. Am Sonntag sind sie in Tübingen und fahren dann weiter nach München, Berlin, Düsseldorf, Bonn und Kaiserslautern. Hier ein Stück aus dem Ankündigungstext der Deutsch-Brasilianischen Gesellschaft:

Expresso 25 gehört zu den interessantesten Musikgruppen Brasiliens – wo immer das Ensemble auftritt, erntet es größte Begeisterung. Auch das neue Werk der aus Porto Alegre stammenden Gruppe, PULSO – O Movimento do Som/ Die Bewegung des Klangs, verspricht, ein großer Erfolg zu werden:

Die 45 Mitglieder von Expresso 25 bewegen sich zwischen mehr als 20 originalen Musiktiteln und Kompositionen der brasilianischen Popmusik, die von Pablo Trindade zusammengestellt und arrangiert wurden. Ihre darauf aufbauende ästhetische Aufführung nennen sie PULSO, eine Sinfonie aus Klang und Bewegung. Mit ihren Stimmen, Körpern und Musikinstrumenten kreiert die Gruppe eine Klangszene, in der jede Bühneninstallation zu einem musikalischen Element wird. Die musikalische Struktur des Werkes spricht vor allem durch den Einsatz von Stimme und körperlicher sowie instrumentaler Perkussion eine universelle Sprache.

Vom ersten Moment an lenkt der Pulsschlag das gesamte Stück. Diese Markierung steckt im Beat eines jeden Instruments, der körperlichen Perkussion, dem klanglichen Szenarium und der rhythmischen Intensität, die der szenischen Bewegung entspringt.

In der Fortsetzung des Textes finden sich auch die weiteren Termine.

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